Meine (aus-)geflippte Entwicklung.

Vorbereitung auf die #icmbeyond16 – die Flipped-Classroom-Konferenz

Schon am 23. und 24. Februar findet die (DIE) deutschsprachige Flipped-Classroom-Konferenz #icmbeyond16 an der Fachhochschule St. Pölten statt.
Beitrag von Stefan Schmid

home-839119_1920#icmbeyond16 – einfach alles auf den Kopf stellen;)

Das Programm spricht für sich:

http://skill.fhstp.ac.at/konferenz-icmbeyond16/details-zum-programm-ueberblick/#oben

Auch Joe und ich werden jeder einen Beitrag mit einem Workshop am ersten Tag leisten! Hier die Übersicht der Keynotes und Workshops des ersten Tages:
http://skill.fhstp.ac.at/konferenz-icmbeyond16/details-programm-23-2-keynote-workshop/

In Vorbereitung auf meinen Beitrag zum Thema Vom Flipped Classroom zum Flipped Learning (15:45-16:30, kl. Festsaal) habe ich meine persönliche „Flip-Entwicklung“ angesehen und bemerkt, dass sich hier einiges in den letzten Jahren getan hat.

Die schrittweise Implementierung der Flipped Classroom Methode in meinen Unterrichtsfächern war vor allem zu Beginn voller Fragen und Herausforderungen:

  • Welche Software ist passend?
  • Welche Hardware nötig und optimal – für mich und die Lernenden?
  • Was passiert in der gemeinsamen Zeit?
  • Wie lange sollten die Videos sein?
  • Welche Begleitaufgaben sollte es geben?
  • Wie schaffe ich es die Begeisterung und Motivation und vor allem auch die Lernergebnisse dadurch zu steigern?

Herausforderungen, die vermutliche viele am Weg zum Flipped Classroom bzw. Flipped Learning bewältigen müssen. Mein persönlicher FC-Workflow wurde dabei stetig angepasst.

Hier findet ihr beispielsweise eine Flipped Classroom Sequenz, das ich als eTapa (eLC2.0) zum Thema „Formulare erstellen in Word“ veröffentlicht und als OER mit der eLearning-Community geteilt habe: http://elc20.com/fileadmin/etapas_upload/eTAPA_BHAKWien11_flippedclassroom_1433227786.pdf

Die Rückmeldungen der Lernenden und auch meine subjektive Wahrnehmung in Bezug auf Flipped Classroom waren und sind in Summe sehr positiv. Auch das Interesse von KollegInnen sowie unterschiedlicher anderer Enthusiasten motivierte mich ständig über mein Tun zu reflektieren und dieses anzupassen.

Eines musste ich aber bald merken:
Jede/r braucht seinen eigenen Workflow um den Unterricht zu flippen.

Oder wie Bergmann und Sams (Flipped Learning, 2014, pos. 210) betonen:

„… there is no single strategy that works in every classroom, for every teacher and for each student.”

Ziel des Workshops ist es daher aufzeigen, dass es unzählige Möglichkeiten des Flippens gibt! Für jede Schule, für jede Klasse, für jedes Fach gibt es Mittel, Wege, Programme, Ideen, …, mithilfe derer der Unterricht im Sinne der Flipped Classroom Methode bereichert werden kann. Es gibt eine Reihe an Faktoren, die für das Gelingen maßgeblich sind.

Aller Anfang ist schwer. Gemeinsam geht’s dennoch leichter:
Anhand eines kurzen Analyserasters kann die jeweilige persönliche Situation der einzelnen TeilnehmerInnen aufgezeigt werden und gemeinsam nach passenden Wegen für den persönlichen Flip-Workflow gesucht werden.

IN SUMME: Reflektieren, Erfahrungen austauschen und MUT MACHEN!

Die TeilnehmerInnen sollten ihr eigenes Tun und Vorhaben reflektieren können und mit einer persönlichen TO-DO-Liste (auf Papier, Tablet oder im Kopf;)) für den eigenen Flipped-Prozess den Raum verlassen.

 

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