#gmw16 – Digitale Medien: Zusammenarbeit in der Bildung

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Getreu dem Motto der 24. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) lassen wir euch an unseren gesammelten Erfahrungen und Erkenntnissen teilhaben. Wir zeigen euch, wo ihr alle Infos und Inhalte der Konferenz nachsehen könnt!

Lehrende aus den verschiedensten Disziplinen haben sich vom 29. 8. bis zum 1. 9. an der Universität Innsbruck getroffen. Im Fokus stand der gegenseitige Austausch, Vernetzung und die (Weiter-)Entwicklung hochschuldidaktischer Lehre und Organisation.

Joe war mit einem Workshop zur Produktion digitaler Lernmaterialien vertreten. Wer nicht dabei sein konnte, hier gibt es den Input und die Ergebnisse zum Nachsehen.

 

Was besonders aufgefallen ist:
Im Bereich der Massive Open Onlne Courses (MOOC’s) ist uns besonders Deutschland weit voraus. Viele Universitäten und Hochschulen bieten sogenannte Brücken- und/oder Zusatzkurse mittlerweile vollständig online an, um die Studierenden zeit- und ortsunabhängig auf Aufnahmetests, Prüfungen oder spezifische Seminare vorzubereiten.

Neben der Errichtung der benötigten technischen Infrastruktur (z. B. Videostudio) wird auch auf die inhaltliche Qualität sehr viel Wert gelegt. Für viele Professorinnen und Professoren ist der Auftritt in diversen MOOC’s mittlerweile eine gute Möglichkeit geworden, ihren Wiedererkennungswert zu erhöhen.
In Österreich gibt es bisher nur eine einzige MOOC-Plattform: iMooX
Beispielhaft einige Links zu deutschen MOOC-Anbietern:

Internationale Anbieter:

Die Frage, inwieweit solche offenen Kurse ohne Betreuung beim Lernen unterstützen, ist noch nicht restlos geklärt. Weitere Informationen dazu findet ihr im Tagungsband.

Was uns besonders gefallen hat:
Die verschiedenen Präsentationsformate! Anstatt vieler vieler Vorträge wurden vor allem dialogorientierte und interaktive Formate, wie etwa Workshops, Flipped-Conference Talk, Knowledge Cafe, Pecha Kucha etc. angeboten. Das Ziel einer solchen Tagung wurde durch diese offenen Veranstaltungen erreicht: Konstruktive Diskussionen, Austausch und länder- sowie institutionsübergreifende Vernetzung!

Danke an den Mut der Organisatoren (Forum neue Medien Austria & Universität Innsbruck), dem Motto der Zusammenarbeit auch durch die Form der Formate gerecht zu werden.

Zum (Weiter-)Nachdenken: Was bleibt von so einer Konferenz?
Unzählige Informationen, viele spannende Gespräche und neue Ideen, all das befindet sich bei der Heimreise mit im Gepäck. Aber was davon kann man tatsächlich nutzen und welche Vorhaben werden dann auch tatsächlich umgesetzt?
Auch Christian Freisleben-Teutscher beschäftigt sich in seinem Blogbeitrag mit dieser Frage: Konferenz als Lernform? Wir werden uns bei dieser Diskussion aktiv einbringen und halten euch natürlich auf dem Laufenden 😉

Alle weiteren Informationen zur Tagung findet ihr hier:

 

 

 

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